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Bocholter Bildungszentrum und EWIBO wollen Schulungsangebot für kommunalen Freiwilligendienst erweitern / Bundesweiter Arbeitskreis des Deutschen Städtetages tagte im Europa-Haus
Der ehemalige Zivildienst ist seit Mitte des vergangenen Jahres bekanntlich Geschichte. Abgelöst wurde er vom Bundesfreiwilligendienst (BFD). Das Bildungszentrum Bocholt des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (kurz BAFzA) und die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) wollen das Schulungsangebot für Bürger, die sich freiwillig engagieren möchten, bald erweitern.
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Neuer Kurs beginnt am 9. Januar
Dreizehn frisch ausgebildete Betreuungskräfte für Demenzkranke nahmen jetzt im Rahmen einer Feierstunde ihre Zertifikate entgegen. Sie wurden von der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) in einer dreimonatigen Berufsqualifizierung geschult.
Zu ihren Aufgaben gehört es, Heimbewohner, die unter Gedächtnisverlust leiden, im Alltag zu unterstützen und zu körperlichen und geistigen Aktivitäten zu motivieren. In 160 Theorie- und 220 Praxisstunden wurden den Kursteilnehmern neben Grundkenntnissen des Krankenbildes auch Pflegetechniken und Umgangs- und Kommunikationstechniken vermittelt.
Ein neuer Kurs startet am 9. Januar 2012 mit einer Orientierungswoche. Teilnehmen können Bezieher von Arbeitslosengeld I und II im Raum Bocholt und aus der umliegenden Region. Der Theorieteil dauert acht Wochen und findet im Europa-Haus Bocholt statt.
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Die Agentur für Alleinerziehende (AgfA) in Bocholt lädt alleinerziehende Mütter und Väter im Dezember jeden Mittwoch vor Weihnachten (7.12., 14.12., 21.12.) von 9 bis 12 Uhr zum vorweihnachtlichen Treffen und gemütlichen Austausch bei Kaffee und Plätzchen in den AgfA-Pavillon an der Kreuzstraße 27 ein. Infos unter Tel. 0 28 71 / 21 765 631.
Allgemeine Infos zur AgfA auch unter Menüpunkt Agentur für Alleinerziehende "AgfA". |
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Wer sich zum/zur ProfilPASS-Berater/in weiterbilden möchte, hat im September und November im Europa-Haus Bocholt Gelegenheit dazu. Für eine Anmeldung bleibt allerdings nicht mehr viel Zeit, zumal nur noch wenige Plätze frei sind.
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NRW-Arbeitsminister kündigt Modellprojekt mit Bocholter EWIBO an / Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
Von der Schul- an die Werkbank: Die NRW-Landesregierung will künftig verstärkt Schüler von Berufskollegs für eine betriebliche Ausbildung gewinnen. Das kündigte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider während eines Besuchs in Bocholt am vergangenen Freitag an. Für die Umsetzung der Initiative für die Region Bocholt soll die Entwicklungs-und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) modellhaft tätig werden.
"Ausbildungsplätze in der Wirtschaft bleiben unbesetzt – gleichzeitig steigen die Anmeldungen an den Berufskollegs", konstatierte Schneider, seit Juli 2010 zuständig für das Ministerium Arbeit-Integration-Soziales (MAIS). "Viele Schüler drehen im engeren Sinne ´Warteschleifen´." NRW koste das über 600 Mio. Euro pro Jahr, gleichzeitig fehle in vielen Branchen der Wirtschaft dringend benötigter Nachwuchs.
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